Politik

Matthias Miersch und Stephan Weil
 

Matthias Miersch und Stephan Weil im Park der Sinne in Laatzen

Ich bin mit 21 Jahren in die SPD eingetreten, weil die SPD mit ihrer Tradition und ihrer Politik in der deutschen Geschichte wie keine andere Partei für die Grundwerte Solidarität, Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit steht.

Für den Rat der Stadt Laatzen kandidierte ich erstmals 1991, weil ich die Situation für Kinder und Jugendliche in Laatzen verbessern wollte. Meine Erfahrungen in der Jugendarbeit und im Sport stellten dabei eine wichtige Motivation dar.

Heute - nach mehr als 20 Jahren Ratsmitgliedschaft - stelle ich fest, dass sich politisches Engagement lohnt und es trotz knapper Finanzmittel eine Menge an Gestaltungsspielräumen gibt. Den Satz: "Das geht sowieso nicht" darf es in der Politik nicht geben, wenn das verfolgte Ziel richtig ist. Es ist schön, wenn man die Ziele mit einer breiten Mehrheit im Rat beschließen kann. Wenn das nicht gelingt, muss man sich sachlich streiten können und die Verantwortung für die Entscheidungen übernehmen. Verlässlichkeit und Gradlinigkeit sind für mich elementar, damit alle, die in der Gemeinde aktiv sind, planen und handeln können.

In den zehn Jahren, in denen ich als Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Laatzen herausgehobene Verantwortung getragen habe, habe ich mit meinen Fraktionskolleginnen und -kollegen und vor allem mit unserem damaligen Bürgermeister Hauke Jagau u. a. folgende Dinge erreicht:

 

eine moderne Verwaltung, die auch sonnabends für die Menschen da ist,

 

Nachhaltigkeit in der Bauverwaltung als wichtiges Planungsziel (als Beispiel nenne ich den Bau einer Passivhausstandard-Sporthalle für den Ganztagsschulbetrieb, die ein weltweites Pilotprojekt in dieser Form ist),

 

gut ausgestattete Kitas, die weiterhin im Mittelpunkt unserer Politik stehen, um das Angebot kontinuierlich zu erweitern,

 

ein funktionierendes Jugendparlament, das im Schulalltag integriert ist,

 

das aquaLaatzium, das zeigt, dass auch in diesen Zeiten wichtige Einrichtungen für die Bürgerinnen und Bürger entstehen und betriebswirtschaftlich sinnvoll betrieben werden können,

 

trotz knapper Kassen haben wir ein neues Kinder- und Jugendzentrum gebaut,

 

es wurden Projekte angestoßen, die den Generationenvertrag ausmachen (verschiedene Wohnformen im Alter, Großmutterleihbörse etc.),

 

die Realisierung des Stadtmarketing-Prozesses, in dem wir mit der heimischen Wirtschaft die Stärken der Stadt betonen und beleben wollen


Im SPD-Unterbezirk Region Hannover, dessen Vorsitzender ich seit März 2009 bin, lege ich Wert auf die innerparteiliche Willensbildung, damit die Ergebnisse von einer breiten Mehrheit getragen werden. In diesen Prozess müssen die Erfahrungen der Menschen, die vor Ort aktiv sind, entscheidend einfließen.

Seit Ende 2013 bin ich außerdem im Parteivorstand der SPD.