StartMarie-Curie-Schüler aus Ronnenberg in Berlin

Marie-Curie-Schüler aus Ronnenberg in Berlin

08.04.21_Marie Curie
25. April 2008

Wolfgang Steffen, Lehrer an der Marie-Curie-Schule in Ronnenberg, war mit seinen 30 Schülerinnen und Schülern auf Einladung des SPD-
Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch zu Gast in Berlin.

Ausgiebige Informationen über den Bundestag im Allgemeinen erhielt die Gruppe auf den Besucherrängen im Plenarsaal des Reichstages. Anschließend trafen die Schülerinnen und Schüler ihren Wahlkreisabgeordneten.

Beeindruckt von den Bundesbauten stellten sich schnell Fragen ein, ob denn das Deutsche Parlament so aufwendige Bürobauten brauche. Für Miersch sind die repräsentativen Bauten des Deutschen Bundestages auch ein Ausdruck einer starken Demokratie. „Wo andere Länder einen König oder eine Königin den Staat repräsentieren lassen, die in einem Schloss wohnen, so haben wir Deutschen einen gewählten Bundespräsident und repräsentative Bauten wie z.B. den Reichstag, für das Parlament. Das Konzept ist aufgegangen, wenn man bedenkt, dass der Reichstag eines der meist besuchten Parlamentsbauten in der Welt ist“, meint der Rechts- und Umweltexperte seiner Fraktion. Besondere Betonung legte der Sprecher für die Nachhaltige Entwicklung seiner Fraktion auf die ökologische Bauweise und die nachhaltige energiesparende Bewirtschaftung der Gebäude.

Wichtig war den politisch sehr interessierten Schülerinnen und Schülern auch die Meinung des Abgeordneten zur aktuellen Diskussion um die Lebensmittelpreise. „Billige Preise führen oft zu billigen Löhnen“, eröffnete Miersch diesen Meinungsaustausch mit der Gruppe. „Gute Lebensmittel haben auch ihren Preis“, ist Miersch sicher. Bei der sich anschließenden Diskussion um Mindestlöhne war man sich schnell einig, dass für gute Arbeit auch ein guter Lohn gezahlt werden muss.
Aber auch über das Thema Umwelt wollten die Schüler gerne viele Informationen erhalten. Hier gab es eine Menge Fragen rund um die erneuerbaren Energien, die Miersch alle zur sichtlichen Zufriedenheit der jungen Menschen beantwortete.

Zum Abschied gab es einen gemeinsamen Besuch der Reichstagskuppel.



 



 

 
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