Deutsch-Polnische Gruppe besucht Miersch in Berlin
06. Oktober 2006
Glücklicherweise hat der Bundestagsabgeordnete Miersch zurzeit eine polnisch sprechende Mitarbeiterin, denn neun polnische und zwölf deutsche Jugendliche waren in Berlin zur Diskussion zu Besuch und hatten keinen Dolmetscher mitgebracht.
Aber das Problem war schnell gelöst und so konnten auch die jungen Polnisch sprechenden Menschen erfahren, wie die Arbeit eines deutschen Abgeordneten aussieht, wie die namentlichen Abstimmungen ablaufen und wie viel Post bearbeitet werden muss. Der SPD-Politiker erläuterte seine Arbeit in den Ausschüssen und seine Themenschwerpunkte.
Die Frage des Wahlrechts interessierte die Teilnehmer an dem lebhaften Gespräch ganz besonders. Schnell waren sich aber alle Diskutanten einig, dass das Wahlrecht ein ganz hohes Gut ist, das häufig viel zu wenig geschätzt wird. Beeindruckt war die junge Gruppe, als der Parlamentarier von den Wahlen im Kongo erzählte und wie weit dort die Menschen zu Fuß laufen, um wählen zu können. Die Diskussion war aufgekommen, weil ein Teilnehmer die Frage aufgeworfen hatte, ob es richtig sei, dass Jugendliche unter 18 Jahren bereits wählen dürfen, weil sie doch viel zu wenig von der Politik und dem Wahlrecht wissen.
Nach der Diskussion gab es noch eine spannende Führung vom Paul-Löbe-Haus durch den Keller des Reichstages bis auf die Kuppel. Miersch begleitete die Gruppe und beantwortete auf dem Weg noch die eine oder andere Frage der Jugendlichen und dem Begleiter Herrn Jürgen Riechers.