2. Treffen des Ständigen Ausschusses mit vielen Informationen

Stephan Leudesdorff (KfW), Dr. Matthias Miersch und Lehrtes Bürgermeisterin Jutta Voss
 

Kinderbetreuung, Ein-Euro-Jobs und die Möglichkeit zur Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) waren die wesentlichen Themen bei der zweiten Tagung des vom SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Miersch ins Leben gerufenen Ständigen Ausschusses. Dem Gremium gehören die Bürgermeister der zwölf Kommunen seines Wahlkreises an. Der Ständige Ausschuss tritt in der Regel dreimal pro Jahr zusammen - immer in einer anderen Kommune des Wahlkreises. Nach Laatzen beim ersten Treffen kamen die Politiker dieses Mal in Lehrte zusammen.

Miersch betonte, er nehme die Aussage der Bürgermeister mit nach Berlin. Aus Sicht der Kommunalpolitiker ist eine Unterstützung bei der Betreuung von Kindern wichtiger als etwa das Elterngeld. Miersch sieht dies genauso. Für junge Leute gehe es heute vor allem darum, Familie und Berufstätigkeit vereinbaren zu können, bestätigte Lehrtes Bürgermeisterin Jutta Voß.
Sie setzte sich außerdem für Möglichkeiten ein, mit älteren Ein-Euro-Jobbern auch längere Verträge abschließen zu können. Miersch kündigte an, dass es dazu demnächst eine Regelung aus Berlin geben könnte. Als interessant bewerteten die Hauptverwaltungsbeamten auch die Informationen eines Vertreters der KfW zu Förderprogrammen etwa für die Energiesanierung von Gebäuden.
Das nächste Treffen des Ständigen Ausschusses soll im Oktober in Berlin stattfinden. Dann will Miersch einen Regierungsvertreter oder jemanden von der SPD-Fraktionsspitze dazuholen.

Stephan Leudesdorff (KfW), Dr. Matthias Miersch und Lehrtes Bürgermeisterin Jutta Voss
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