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Miersch im Politik-Unterricht vor Ort

Matthias Miersch im Politik-Unterricht vor Ort
03. Februar 2006

Im vergangenen Jahr hatte sich eine 9. Klasse des Hannah-Arendt-Gymnasiums Barsinghausen mit ihrem Politiklehrer Michael Schwan mit der anstehenden Bundestagswahl beschäftigt. Dabei wurde die Idee geboren, den direkt gewählten Abgeordneten nach der Wahl in den Unterricht einzuladen. Matthias Miersch sagte die Terminanfrage gerne zu.

Mittlerweile sind die Schüler in der 10. Klasse und nicht weniger interessiert als im Vorjahr. Viele Fragen stellten sie ihrem Wahlkreisabgeordneten und der gab bereitwillig Auskunft.

So fragten die Schüler nach einer Standard-Woche in Berlin, dem Tagesablauf im Parlament und stellten im Rahmen der gesamten Diskussion besonders das Gewissen des Abgeordneten in den Mittelpunkt.

Die Unabhängigkeit des Mandats beschäftigte die Schüler. Miersch konnte ihren Wunsch nach möglichst unabhängigen Abgeordneten gut verstehen. Er selbst übt weiterhin - wenn auch reduziert - seine Tätigkeit als Rechtsanwalt aus: "Damit ich später nach dem Bundestagsmandat wieder zurück in meinen Beruf kann."

Aber auch der Umgang zwischen den Abgeordneten verschiedener Parteien im Parlament war eine gestellte Frage. Eine Schülerin wollte wissen, wie Miersch zur SPD gekommen war, ein anderer fragte nach seinen genauen Tätigkeiten in den Bundestagsausschüssen. Bereitwillig beantwortete der Parlamentarier alle Fragen.

Nach einer Stunde Diskussion waren die Schüler hoch zufrieden. Nur ein Wunsch blieb: "Das sollten wir einmal wieder machen!".



 



 

 
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