Politik an der Schnittstelle zum neuen Medienzeitalter

2010-11-01_Netzpolitik 2.0
 

Netzpolitik 2.0 – was kann und muss Politik in Zeiten der scheinbar unbegrenzten Datenflut und -verbreitung tun? In einer Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion im Anderen Kino in Lehrte hat Matthias Miersch mit seinem Bundestagskollegen Lars Klingbeil über die Risiken, Chancen und Herausforderungen in einer digitalen Gesellschaft diskutiert.

Auf dem Podium vor etwas 45 Gästen im Kinosaal diskutierten außerdem Christoph Lokotsch, Schülervertreter vom Gymnasium Lehrte, Kai Haller, Internetexperte, sowie der Blogger und Social-Media-Berater Nico Lumma.

Inzwischen wächst eine Generation heran, die von Anbeginn immer elektronische Geräte genutzt hat. Hier ist das Internet ein fester Bestandteil des alltäglichen Lebens. Das weltweite Netz bietet Zweifels ohne neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt, es birgt aber auch Risiken durch die ständige freiwillige und auch unfreiwillige Bekanntgabe persönlicher Daten. Daher ist es wichtig, kritisch die neuen Entwicklungen zu begleiten. Die Schule als wichtigste Schnittstelle zu jungen Menschen muss einen sicheren Umgang mit dem Internet vermitteln. Die zukünftige Lehrerausbildung hat einen großen Auftrag zu leisten.

Matthias Miersch hat während der Diskussion durch gezieltes Nachfragen dafür gesorgt, sprachliche Distanz abzubauen. Er bat die Experten, eine für alle Zuhörerinnen und Zuhörer verständlich Sprache zu benutzen. „Bei der Geschwindigkeit der Entwicklung ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger nicht zu vergessen. Politik muss die neuen Entwicklungen immer auf der Höhe der Zeit begleiten und, wenn notwendig, regelnd einschreiten“, so Miersch abschließend.
 

2010-11-01_Netzpolitik 2.0
Lars Klingbeil, Matthias Miersch, Kai Haller und Christoph Lokotsch