Miersch fördert weiterhin den Klimaschutz-Dialog zwischen Bürgermeistern, Mandatsträgern und Klimaschutzagentur

2010-08-27_Stau
 

Nahezu alle Bürgermeister seines Wahlkreises konnten der Einladung von Matthias Miersch zum so genannten „Ständigen Ausschuss“, dem Bürgermeister-Ausschuss, folgen. Dieser tagt regelmäßig, um die Bundespolitik in den Kommunen zu spiegeln. Dieses Mal waren auch die Fraktionen der Räte eingeladen, um den Stand in Sachen Klimaschutzmaßnahmen zu erörtern. Bürgermeister Carl-Jürgen Lehrke hatte freundlicherweise den Ratssaal in Sehnde als Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt.

Dem Ausschuss ging eine Abfrage der bisher durchgeführten Klimaschutz-Projekte voraus. Die Präsentation aus den Kommunen ergab, dass die Maßnahmen unterschiedlich gewichtet sind. Die bisherigen Maßnahmen beziehen sich auf die Gebäudesanierung, die Vermittlung der Energieeinsparung in den Bildungseinrichtungen und auf die Initiierung kommunaler Klimaschutzprogramme.

„Es passiert viel, trotzdem besteht weiterhin viel Handlungsbedarf“, unterstrich Udo Sahling von der Klimaschutzagentur der Region Hannover in seinem Vortrag. Dr. Peter Moser vom Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien Kassel berichtete in seiner Präsentation von den Untersuchungen für Kommunen, die zukünftig anstreben, ihren Energiebedarf zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien zu bestreiten. „Es gibt bereits 100 Musterkommunen in ganz Deutschland, die dieses Ziel vor Augen haben“, erläutert Moser.

„In den zwei Jahren seit der Einführung der kommunalen Klimaschutzprogramme unter Führung des damaligen Umweltministers Sigmar Gabriel können die Städte und Gemeinden meines Wahlkreises hervorragende Ergebnisse aufweisen. Jetzt gilt es, auf Bundesebene gegen die aktuellen Kürzungspläne zu kämpfen“, sagte Matthias Miersch. „Das Motto ‚Global denken – lokal handeln‘ ist in den Kommunen meines Wahlkreises angekommen. Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Region Hannover sind aber noch einige Meter zurückzulegen.“ Hier möchte der SPD-Bundestagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecher den Dialog immer wieder aufnehmen und Impulse geben.

2010-08-27_Stau